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Spaziergänge im Theresienthal

Auf Wiedersehen in der Mitte des Februars 2022


Was Du oben auf der Site sehen kannst, ist tatsächlich das Bild eines Sonnenuntergangs. Der Blick ist nach Westen gerichtet.

Ich werde am Wochenende nach Westen fahren, zur Grenze Salzburg/Tirol, um nach einem Jahr Pause wieder Schi zu fahren.
Ich liebe Schifahren (hab extra nachgeschaut: Bei der Substantivierung schreibt man es zusammen). Ich heiße Klammer (da gibt es - auch ohne Nachschau - keinerlei Zusammenhang).
Eine Woche werde ich wegbleiben. Ohne Einkehrschwung von 08:30 bis 16:30 Uhr auf der Piste. Das war schon immer so, und irgendwie ist das ein Ding, an dem die Jahre sich stauen, die Zeit stehen geblieben ist, eingefroren, ist ja auch kalt. Oder ich wähne mich nur so, wünsche es mir so.
Es wird mich auch heuer nicht in den Schnee werfen (siehe Schifahr-Fantasien), aber ich werde nächste Woche auch nicht dazukommen, irgendwas an der Website neu zu machen.

Ach ja, weil ich doch nach Westen fahre: Warum, das weiß ich nicht, aber es sind mir neulich die ganzen Wild-West-Filme eingefallen, die ich in meiner Kindheit schwarzweiß im Messefernsehen gesehen habe. Damals war die Zeit noch ewig. Und still und heimlich ist sie entschlüpft. Niemand sieht mehr Western. Die dort verbreiteten Weltbilder: Die bösen Indianer (haha), die edlen Indianer (Karl May und Romantiker), die guten oder bösen Nord- und Südstaatler (nach persönlichen Vorlieben), die Bilder von Männern und Frauen, was Liebe ausmacht und wie man sie zeigt. Naja, ich will da nicht auf Vergangenes hinhauen und es auch nicht zu sittenstreng interpretieren. Das war halt so. Wir leben jetzt, die Zukunft liegt vor uns und ist es wert, sich darum zu kümmern.
Es ist übrigens gar nicht leicht, jetzt noch einen Western anzuschauen: Da halten die Verleihfirmen fest die Hand drauf. Alles ist hinter Bezahlschranken versteckt, und ich frage mich, ob das eine kluge Geschäftspraxis ist, das Andenken an Robnert Mitchum oder Marylin oder irgendwelche anderen Kreativen hochhält oder auslöscht.
Wenn ich auch jedem Urheber, weniger irgendwelöchen "Rechteinhabern", ordentliche Tantiemen gönne: Das "Urheber"-Recht ist schon auch erstickend. Wenn man genau überlegt: Es kann ja kaum noch ein Lied komponiert werden, weil wenn es auch nur entfernteste Ähnlichkeiten mit einem Bestandswerk, dann wird ums Gelöd gematcht. Welche Musik kann es da noch geben?

Schreiberisch habe ich diesmal den "Mut eines Königs" fertiggestellt. Natürlich hab ich die Geschichte nicht erfunden, sondern sie hat sich in mir gebaut wie ein Puzzle, wie immer. Ich hab - wie immer - nur kurze, prägnante, richtige Formulierungen gesucht. Und die hab ich dann - mit hoffentlich wenigen logischen und sprachlichen Fehlern - in unnachahmlicher 120-Anschlag-Zwei-Finger-Technik getippt. Auch nach mehrfachem Kontrolllesen bin ich selber und wirklich überrascht, was daraus geworden ist. Nichts Archaisches, das darf ich bereits hier verraten, sondern etwas eher Alltägliches, aber man kann genauer hineinlesen und vielleicht ein paar leichte Sprachbilder umfassender bedenken, darauf zugehen, entgegentreten, was denn da so angedeutet wird.
Vielleicht gefällt es auch Dir?
Und bis Mitte Februar singt Dir die Monroe aus dem Westen (eigentlich aus Alaska), von den Wiesen beim Fluss ohne Wiederkehr.

Was Sie hier finden können (oder verlieren)

Auf den Folgeseiten finden Sie eine Rahmenerzählung mit Geschichten über Schauriges, Lustiges, Absonderliches und Belanglosigkeiten, wie sie eben getratscht werden in Zeiten der Corona-Pandämie in einem Dorf in der Mitte Europas. Der Tod ist oft dabei, wie auch die Liebe, Zen, die Physik und die Feuerwehr.
Die einzelnen Geschichten sind schnell zu lesen, und überall.

Sie können sich an der Erörterung beteiligen, ob der Tod ein Mörder ist,
erfahren Näheres über pornografische Schachterlteufel
oder die Schmerzgrenze von Mönchen.
Es geht auch um alle Arten von Liebe und das Glück von Klofrauen,
über den Umgang mit Wut
und über die Ausforschung von Fruchtzwergen.
Außerdem lernen Sie über nahezu unbekannte Betätigungsfelder von Wörterwärtern, ihre Historie, ihre Zukunftsaussichten,
und warum Mut und Liebe im und zum Augenblick und zu Semmelknödeln so wichtig sind.

Die nachfolgenden Texte vertreten die wahrscheinlich stimmungsabhängige, absolut subjektiv-augenblickliche Meinung des Autors zu den behandelten Sachverhalten.
Bezüge zu reellen Gegebenheiten und zu eingeworfenen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind schlampig recherchiert (was noch immer besser ist als in der meisten Belletristik),
und so steht es ihnen absolut frei, die Köder, die immer wieder geworfen werden, aufzunehmen - oder auch nicht.

Ich denke, die Texte lassen sich lesen.
Man kann sich möglicherweise auch selber finden - man sagt auch: "sich verlieren".



Nachfolgend ein Inhaltsverzeichnis:

Everybody wants to rule the world.
Passt irgendwie zur heute fertiggestellten Geschichte.

Erläuterungen zum Stand der Redaktion

Was die hier veröffentlichten Erzählung(en) anbelangt, hab ich vor, ein Buch draus zu machen. So eine Art Märchenbuch. Kurze Geschichten auch für den einsamsten Ort des Hauses geeignet.
Es soll aber auch lesbar sein, so versuche ich, ein erstes Lektorat einmal selber durchzuführen. Es fällt mir wirklich nicht leicht, meine eigenen Denk- und Erzählfehler zu entdecken. Deswegen würde ich mich über eine Lektorin/einen Lektor so freuen. Über Input, über Diskussion, über Erweiterung. Und ich hab nicht gesagt, dass es mir nichts wert wäre.

Heute finden Sie - dem Stand der "Fertigstellung" entsprechend - Kapitel, die weitergehend geändert worden sind, im detaillierten Inhaltsverzeichnis auf den Subsites mit der Kennzeichnung (ae).
Redigierte Artikel ohne wesentliche inhaltliche oder textliche Änderungen tragen die Kennzeichnung (r).
Was ich für fertig halte, bekommt ein (f). Fertige Abschnitte sind in der Regel nicht die neuesten.
Aber sollte sich doch was absolut Neues eingeschlichen haben, steht hinter dem Kapitellink ein (n).
Also:
Falls Sie mir doch mit Ihrem Lektorat helfen wollen oder müssen, weil sie es nicht aushalten, dass mein Unsinn unredigiert im Netz steht:
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Bonustracks, für die nächsten zwei Wochen.
Passt auf auf Euch!

Geht´s? Gut für die Fitness!