Spaziergänge im Theresienthal

Wir kennen das Ende nicht, aber es kann kein endgültiges Ende sein. In einer vorstellbaren Welt gibt es kein Nichts.

Zugegebenermaßen sind es nicht die rosigsten aller Zeiten jetzt, so ist man geneigt zu empfinden.

Wenn man allerdings mit statistischen Daten forschen würde, dann würden wir wohl feststellen müssen, dass es für uns, bei uns, noch immer gute Zeiten sind, wahrscheinlich besser als vor 20 Jahren noch für uns, hier. Statistik liefert aber nur Daten, keine Gefühle, und unsere Gefühle sagen uns, dass es in manchen Bereichen schlechter geworden ist, als es noch vor einigen Monaten war. Vor allem aber haben wir Angst, Kleinmut. Angst vor einer unbestimmten Zukunft, obwohl die Risikofaktoren, die besonderen jetzt, nicht viel größer sind als vor drei Monaten noch, obwohl wir alle einmal sterben werden.

Auch ich spür, wie meine Ängste hinter der nächsten Ecke lauern, in der Dunkelheit, unbestimmt. Ich hab schon einmal mehr Angst gehabt, vor Jahren, in Folge einer negativen medizinischen Auskunft, genauer gesagt war das Ergebnis positiv. In meiner Rückerinnerung hab ich durch meine Panik, durch mein Ducken, mein Jammern, mein sinnloses Gejeiere, alles nur noch schwärzer gemacht. Aber das, dieser Fall, ist ja letztendlich gut geworden, das Gejeiere hat einiges kaputt gemacht, nach Außen, nach Innen. Darum weiß ich ja, dass es nichts bringt.

Meine eigenen Erfahrungen, die Erfahrungen meiner Umwelt mit mir: Oh graus ....

Aber sie ist halt da, diese Angst hinter der Ecke in der Dunkelheit. Sie wird auch genährt, von den Medien, von den selbsternannten Propheten, weil es ein Geschäftsmodell auch ist, und sei es nur eines der Selbstvermarktung.

Niemand steht auf und verkündet angenehme, wohltuende Neuigkeiten.

Niemand?

Fast niemand!

Ich hab da zufällig eine Website entdeckt:

Eine Bitte

Was die hier bis vor einigen Wochen veröffentlichten Erzählung(en) anbelangt, hab ich vor, ein Buch draus zu machen. So eine Art Märchenbuch. Kurze Geschichten auch für den einsamsten Ort des Hauses geeignet.
Ich werde die Website demnächst vom Netz nehmen, zumindest den Teil, der "Buch" werden soll.
Das Druckwerk soll auch lesbar sein, und so suche ich Lektor:Innen und Korrektor:Innen. Über Input, über Diskussion, über Erweiterung. Und ich hab nicht gesagt, dass es mir nichts wert wäre.

Sag ich ja. Mit dem Kopf durch die Wand geht sowieso nix.

Und wenn man genau hinschaut, gibt es kein Ende, keines!

Das bin ich. Beachten Sie bitte die Wadeln. Und die Feuerwehrlederhose.

Ich hab in Wien bei der Feuerwehr gearbeitet. Gerne, als wenn man es für mich erfunden hätte. Jetzt machen dort die Jungen das ihre, und sie machen es gut.

Ich sag Euch was: Jeder ist gleich viel wert, und wenn sich jemand besser oder schlechter fühlt als die anderen, als ein anderer, dann ist nur ein Gefühl, manchmal leider auch verbunden mit Gewalt. Aber immer nur ein Gefühl.

Ansonsten steht da noch nix. Ich lerne erst mit dem Webeditor umzugehen.

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